Suche in http://kerstin-andreae.de/
Pacman
29. Januar 2010

Offener Netzzugang ist das Modell der Zukunft

Winterfest der Telekommunikationsbranche in Berlin
Offener Netzzugang ist das Modell der Zukunft

Kerstin Andreae MdB im Gespräch mit Staatssekretär Hans-Joachim Otto und Vertretern der anderen Fraktionen beim VATM

Berlin, 29.01.2010


290 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien waren zum Winterfest des „Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdienste“, kurz VATM, nach Berlin gekommen.


„Sie können sich darauf verlassen, dass die Entwicklung nachhaltiger
Wettbewerbsstrukturen in der Telekommunikationsbranche ganz oben auf unserer Prioritätenliste steht“, sagte Hans-Joachim Otto (FDP),  Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Klare Worte, an die sich die Bundesregierung künftig messen lassen muss.


Der erfolgreiche Ausbau der neuen Netze war das Kernthema der Keynote von
Robert Hoffmann, Vorstand von 1&1. „Es wird kein Unternehmen den Glasfaserausbau alleine finanzieren und mehrere flächendeckende Netze wird es schon gar nicht geben. Wir brauchen Kooperationen, in denen wir uns den
Netzaufbau teilen, gemeinsam die Netze nutzen und auch füllen".


Im Anschluss diskutierte Hoffmann beim „Politik-Talk“ mit Kerstin Andreae,
wirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen,
Martin Dörmann, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie der SPD Bundestagsfraktion, Burkhardt Müller-Sönksen, medienpolitischer Sprecher der FDP und Dr. Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der Union.


Die Vertreter der Politik sprachen sich fraktionsübergreifend für mehr Wettbewerb und einen offenen diskriminierungsfreien Netzzugang aus. Die Frage sei nur, wie die konkrete Ausgestaltung  aussehen und wie Planungssicherheit für alle erreicht werden könne. Auf positives Feedback stieß bei den Politikern zudem die Qualitätsinitiative des VATM. Ihr Ziel ist es unter anderem, bei der Deutschen Telekom AG moderne und sichere Prozesse beim Kundenwechsel durchzusetzen, um so zum Beispiel die Rufnummernmitnahme beim Anbieterwechsel innerhalb von 24 Stunden zu gewährleisten.


(Text stammt auszugsweise von IT-Times)